Neujahrsempfang 2015
Ostseebad Kühlungsborn

Neujahrsempfang 2015 der Stadt Ostseebad Kühlungsborn

Am 10. Januar 2015 war es wieder soweit. Die Stadt Ostseebad Kühlungsborn lud zum diesjährigen Neujahrsempfang in die Kunsthalle des Ostseebades. Startschuss waren im wahrsten Sinne des Wortes die 5 Schüsse des Kühlungsborner Schützenvereins Punkt 11 Uhr zum Auftakt der feierlichen Veranstaltung. Sehr viele Bürgerinnen und Bürger der Stadt waren der Einladung des Stadtoberhauptes Rainer Karl gefolgt und so wundert es nicht, dass der Bürgervorsteher Uwe Ziesig die Veranstaltung vor einer bis auf den letzten Patz gefüllten Kunsthalle eröffnete und die Gäste des Küstenortes aufs Allerherzlichste begrüßte. Uwe Ziesig bedankte sich bei allen Bürgern der Stadt, die Kühlungsborn in den vergangenen 12 Monaten mit Ihrem Handeln und Arrangement vorangebracht und die Stadt wieder einmal mehr zu dem gemacht haben, was nicht nur wir als Bürger, sondern auch über 2 Millionen Urlauber sehen und genießen konnten und können. Trotzdem wurde auch auf Schwierigkeiten und aktuelle Herausforderungen wie die Verbote von Ferienwohnungen in Wohngebieten oder die geplanten 170 Offshore-Anlagen direkt vor der Küste Kühlungsborns hingewiesen. Auch das immer noch aktuelle Thema“ Meerwasserschwimmhalle“ wurde bewusst angesprochen. Nach einer musikalischen Pause durch die Gitarrengruppe Saitenwind der Kreismusikschule Bad Doberan richtete Bürgermeister Karl das Wort an seine Gäste. Er setzte den Schwerpunkt seiner Rede auf den „respektvollen Umgang und die Toleranz“ bei demokratisch getroffenen Entscheidungen bzw. anderen Meinungen. Er lobte die sehr gut entwickelte Infrastruktur des Ostseebades als einen der wesentlichen Gründe für die Erfolgsgeschichte des Ortes. Aber das Stadtoberhaupt ließ es sich nicht nehmen, auch auf Missstände bzw. ungenutzte Potentiale der Stadt hinzuweisen. So sprach er z.B. den Mangel junger qualifizierter Arbeitskräfte in der Gastronomie an, gab aber auch den Hinweis, dass qualifizierte Arbeit entsprechend entlohnt werden müsse. Ebenfalls sprach sich Reiner Karl für die Möglichkeit aus, in den Kühlungsborner Geschäften unkompliziert mit Kreditkarte zahlen zu können. Der Bürgermeister schloss seine Rede mit dem Blick auf die wirklichen Probleme unserer heutigen globalisierten Welt, in deren Kontext die unsrigen Kühlungsborner Probleme doch wirklich klein sind und durch lösbar wären. Nach einer nochmaligen musikalischen Einlage der Gitarrengruppe Saitenwind wurden Roswitha Mehl und Helmut Burger für Ihr persönliches Arrangement in der Stadt ausgezeichnet. Am Ende des Empfangs wurde traditionsgemäß das Lied „Mecklenburger Land“ gemeinsam gesungen und die Bürger nutzten die Möglichkeit, sich auszutauschen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Auch wir taten das und kamen mit einigen Gästen ins Gespräch.

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